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Recky Reck

Singer / Songwriter, Indie-Rock, Hamburger Schule

Deutschland 53343 Köln, Bonn

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Warum macht eigentlich kaum jemand, was Recky Reck sich auf die Fahne geschrie¬ben hat – Erwachsenenmusik mit deutschen Texten, angesiedelt mitten im ansonsten größtenteils angelsächsisch dominierten Singer-Songwriter-Genre? In der musikalischen Tradition der Costellos, Sexsmiths, Lennons, Chapins und Finns dieser Welt hört man hier Songs, die überhaupt nicht nach dem deutschen Liedermachermief der 70er klingen und ganz unerwartete Qualitäten besitzen. So sind die Kompositionen „beatlesque“, melodiös und spannend, während die Texte oftmals überhaupt nicht witzig und augenzwinkernd sein wollen, sondern Betrachtungen des Lebens aus manchmal ungewohnten Perspektiven darstellen. Auch ungewöhnlich im deutschsprachigen Raum: der Sänger kann sogar richtig singen.

Recky, der bereits seit Pausenhoffußballtagen diesen innovativen Namen trägt, ist nicht gänzlich grün hinter den Ohren. Bereits Anfang der 90er Jahre hat er als Kopf der Indiepop-Truppe The Linesmen denselbigen hinhalten müssen, die Clubs dieser Republik sowie der just angeschlossenen DDR beehrt und das erste und einzige Linesmen-Album „From the Back of Beyond“ veröffentlicht. Nach einigen Jahren in England als Musiker, Produzent und Arbeitsloser kehrte Recky in die blühenden Landschaften des inzwischen zusammengewachsenen Deutschlands zurück und baute ein Studio auf. In diesem wurden bald darauf eine ganze Reihe recht erfolgreicher Comedy- und Musikprojekte verwirklicht. So arbeitete der aus dem Kohlenpott stammende Wahlbonner als Produzent, Komponist, Arrangeur, Toningenieur und/oder Mädchen für alles im Auftrag einheimischer Künstler wie die Missfits, Ina Müller, Queen B., Lars Reichow, Jochen Malmsheimer und die Popette Betancor sowie internationaler Musikartisten wie Inessa (Russland/D), Mike Brosnan (Neuseeland), Jerb Tracey (Australien), Mystic & Miranda (Kanada) und Phoenix J./Greenhaus (Singapur/GB). Zu den aktuelleren Highlights zählt das gechartete Album „Haiku Ambulanz“ der Hamburger Band FINK. Soeben hat Recky Reck das erste Soloalbum des ehemaligen FINK-Kopfes, Nils Koppruch gemischt.

Während die Aufnahmen zu seinem Soloalbum-Debüt in vollem Gange sind, ist Recky Reck sowohl solo als auch mit seiner Band „Die Männer von Welt“ zunächst sporadisch und bald auch in geballter Form im Bermudadreieck Deutschland-Österreich-Schweiz zu sehen und zu hören. Das Liveprogramm ist äußerst kurzweilig und rockt, sogar wenn die Band zuhause bleiben muß.

Immer mehr Leute haben die Nase voll von dem immer gleichen Industrie-Plastiksound oder der pandemischen Coverband-Seuche und hören sich lieber einen authentischen Künstler an, der weiß wovon er singt und was er tut. Leider gibt es noch viel zu wenige einheimische Singer-Songwriter, die eines der wichtigsten Kulturgüter, die wir besitzen, auch in ihrer Kunst einsetzen – die deutsche Sprache. Während es im Popbereich fast schon zum guten Ton gehört, auf deutsch zu singen, muß man es als Singer-Songwriter in Deutschland immer noch „dazusagen“, dass man deutsche Texte schreibt. Doch die Zeiten scheinen sich glücklicherweise langsam zu ändern.


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