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eigentlich war ja alles ganz anders geplant. als im sommer 2000 die drei kollegen chris, markey und marlo ernsthaft mit dem gedanken spielten, eine band zu gründen, hätte keiner gedacht, dass dies auch funktionieren würde.
man probte damals noch im kleinen rahmen, suchte einen drummer und spielte drauflos. einen namen gab es bis anhin noch nicht. zuerst musste man schliesslich das gefühl erleben, als band zusammen zu spielen. da chris und marc schlüssel schon von früher her gitarre spielten, waren die rollen schnell verteilt. marc schmid interessierte sich fürs basspielen, also war auch diese posten belegt.
ohne grosse ziele spielte man lieder von idolen nach.
"wir waren so stolz, endlich als gruppe etwas spielen zu können. es krachte und dröhnte und je lauter es war, desto besser fühlten wir uns."
anscheinend wurde es mit der zeit zu laut. wegen reklamationen mussten die jam sessions eingeschränkt werden und als der drummer kein weiteres interesse an der band zeigte, wurden die träume vorerst auf eis gelegt.
"einen neuen raum zu finden war in unserem gebiet fast unmöglich. wir waren total demotiviert und spielten dann in einem kleinen keller im haus von marc schmid."
ein weiteres problem war auch ein neuer drummer. dies sollte sich jedoch schnell ändern. durch kollegen wurde dave wittwer auf das trio aufmerksam.
eines abends kam er vorbei, spielte auf den drums und alle wussten: die band war komplett. mit dem neuen drummer gab es auch einen neuen raum. im haus von dave wurde von nun an ein bisschen ernsthafter unter dem neuen namen basement 52 geprobt.
vorerst spielten basement 52 coverversionen und versuchten so, ihren stil zu finden. die motivation sank mit jedem neuen coversong und so entschloss man sich, eigenen songs zu schreiben.
"cover versionen zeigten uns, wie band's funktionieren und wie man auf die anderen musiker hören muss. aber je mehr wir solche songs spielten, desto langweiliger wurde die ganze sache. wir hatten jedoch keine erfahrung im selberschreiben von songs."
so wurden die coverversionen wieder gestrichen und chris versuchte sich im schreiben. frühe songs wurden vorgestellt, gespielt und wieder rausgeworfen. aber langsam bekam die band das gefühl für eigene songs und auch einen eigenen stil.
im juni 2001 plante man den ersten kleinen gig in belp anhand einer geburtstagsparty von bassist marc. die band, die vor wochen ihren namen zuerst noch auf weed und dann schlussendlich auf downer (verbindungen zu nirvana's gleichnamigen song sind zufall) gewechselt hat, schrieb für diesen auftritt eigene songs.
"dies war ein ein ziel für uns, dort unsere eigenen songs zu spielen".
gesagt, getan. eine frühe version von YOU DON'T CARE ABOUT ME, BREATHING UNDERWATER und PROZAC gehörten ebenfalls zum repertoire.

von da an nahm sich die band ernst. es war also möglich, als band zu bestehen, gigs zu geben und eigene songs zu schreiben.
im dezember 2001 wartete schon die nächste gelegenheit auf die jungen rocker. im langenthaler jugendzentrum LAKUZ spielte man am 1. dezember dieses jahres.
"für uns war dies ein totaler fortschritt. es war unser zweites konzert, wir hatten einen ganzen haufen songs und wir waren topmotiviert. egal, wie wir tönten, egal, was die anderen dazu sagten. wir wollten einfach abrocken."
der gig war perfekt. das volk im eher kleinen raum des LAKUZ war total begeistert. doch das jahr 2001 hatte noch eine weitere überraschung: downer konnten am 21. dezember im gaskessel bern spielen.
"das war die chance schlechthin. wir waren glücklich, so unerfahren zu sein, und doch im gaskessel spielen zu können."
der auftritt war im grossen rahmen und daher war es für die band ungewöhnlich und aufregend zugleich. es waren wieder neue songs im set dabei.
"ein krönender abschluss für das jahr."

das jahr 2002 begann harzig. man schrieb neue songs, probte weiter. bereits im januar wurde in zollikofen (bern) eine promo-cd mit fünf songs aufgenommen. sie bekam den namen END OF SILENCE.
"END OF SILENCE war unsere erste studio-erfahrung. wir steckten viel arbeit in die aufnahmen, hatten unseren erwartungspegel jedoch zu hoch gesteckt. es ist und bleibt eine demo-cd mit eher älteren songs."
unter freunden und fans wurde die cd verkauft, es wurden t-shirts gedruckt und ebenfalls ausgehändigt.

live standen downer erst im zweiten teil des jahres 2002 auf der bühne. angefangen mit dem rockstock-openair gurnigel, das im september war.
"es war saukalt dort oben um diese jahreszeit, aber musikalisch gesehen hatten wir uns wieder gesteigert."
es folgten konzerte in der rock & blues bar in spiez, bösche jam in schwarzenburg und das letzte an der equinox-party vordemwald.
"wir hatten somit bühnenerfahrung und konnten uns voll auf unser spiel konzentrieren. es war spannend, die diversen bands zu sehen, die mit uns spielten. wir hatten feinde und freunde."

im jahr 2003 wurde es ruhig um downer. wegen diversen militär-abwesenheiten der musiker und die tatsache, dass die band erneut einen neuen raum brauchten, entschloss man sich, eine pause zu machen bis zur zweiten jahreshälfte.
"wir hatten alle zeit der welt und die pause hat uns alle verschnaufen lassen."

doch jetzt sind downer zurück! mit neuen songs und geplanten auftritten für das jahr 2004 hat die kreative pause ein ende.
"wir haben viele neue songs geschrieben und sind erfahrener geworden. unser stil hat sich fixiert und musikalisch haben wir uns weitgehend verbessert."

und was wird die zukunft alles bringen?

"das wissen wir nicht. wir sind enthusiastisch und noch lange nicht am ende mit unserer kreativität."