16324Seit 29.09.2012724 Besucher seit 06.01.2015 Hilfe-Popup 16324.bandliste.de (Bearbeiten) Hilfe-Popup Rechte: (noch niemand)DeadContent

Bet Williams

Folk Rock

USA  Virginia

at20x geklickt

Demosong: MySpace
 

Wie jeder, der Bet Williams je live auf der Bühne erlebt hat, bestätigen wird – sie ist eine furchtlose Sängerin und Künstlerin. Mit ihrer 4-Oktaven-Stimme hat sie ein Publikum quer durch ganz Amerika und Europa verzaubert und sie erstaunt die Zuhörer immer wieder durch das, was das SING OUT! Magazine als „the sheer beauty of her instrument and the passion with which she sings“ bezeichnet. Bewaffnet mit einer Akustikgitarre, unverfälschten Emotionen und erschreckender Ehrlichkeit, mixt Williams in ihrer Auftritten erdige Folk-, Rock-, Pop und Roots-Rhythmen mit treffenden, gewitzten Texten, die so ihre Haken und Ösen haben. Sie ist einer der wenigen wirklichen „storyteller“, spontan in ihrem Humor und sie deckt das ganze Spektrum von emotionsgeladenen Bekenntnissen bis hin zu Pantomime á la Chaplin ab.

In Virginia geboren, verbrachte Bet – wie bei Army-Kindern so üblich – an verschiedensten Orten Deutschlands und Amerikas ihre Kindheit und Jugend. Sie wuchs mit einer eigenwilligen Mischung aus Musik, Theater, Reisen und Wissenschaft auf. Ihre Mutter war Klavierlehrerin und Organistin, ihr Vater Anwalt beim Militärgericht, Universitätsprofessor und nebenbei noch Regisseur bei Musicalaufführungen. Als Kind übernahm Bet häufig Rollen in den Musicals, die ihr Vater inszenierte und spielte alles, vom Ballonmädchen in „Gypsy“ bis hin zur Rolle des jungen Kurt in „The Sound of Music“.

Nach der High School unterzog sich Bet an der Universität einer Ausbildung in Klassischer Musik, Gesang und Theater, mit Hauptfach Englische Literatur. Sie legte ihre Prüfungen an der Penn State University im Bereich Dichtung ab und startete danach ihre musikalische Karriere in einer Reihe von sehr ursprünglichen Bands wie „Ticapoo Brain“, „The Shaggy Dogs“ oder„Righteous Ethel“. Konfrontiert mit diversen Bandauflösungen, vollzog Bet einen Schnitt in ihrem Leben, arbeitete auf einem Bio-Bauernhof und machte sich auf die Suche nach sich selbst und ihrer eigentlichen Musik. Das Ergebnis? Sie ging daraus hervor als reifere Songwriterin und Künstlerin, die den Blick nach innen richten konnte, die aber auch die Verbindung zu den surrealen Bühnenerfahrungen ihrer früheren Experimentaljahre nicht verloren hatte.

Anfang der 90er Jahre startete Bet mit ihrer ersten CD durch (mit einer Kassette, um genau zu sein), und mit dem brennenden Verlangen ihre neuen Werke bekannt zu machen. Mit ihrer Abneigung gegen die in der Musikindustrie üblichen Vermarktungsstrategien, kehrte sie dem „Business“ den Rücken zu und verlegte ihren Schwerpunkt auf ihre Auftritte und aufs Songschreiben. Zusammen mit John Hodian gründete Bet Epiphany Records als eine Möglichkeit, die ganze Bandbreite musikalischer Genres zu veröffentlichen. Erst 2004 fand sie eine Plattenfirma, bei der sie sich gut aufgehoben fühlte, Sliced Bread Records, die nun das Album mit dem Titel „Bet“ vertreibt.

Bet lebt in New York mit ihrem Mann, dem Komponisten John Hodian, und ihrem kleinen Sohn. „Es ist toll in einer Stadt wie New York zu leben, weil man hier in engen Kontakt zu Menschen aus aller Herren Länder kommt“, lacht sie. „Man wird permanent daran erinnert, dass es so viele Menschen auf diesem Planeten gibt und dass wir tunlichst zusehen sollten, wie wir gut miteinander auskommen können.“