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Get the Cat

Blues, Jazz, Folk Rock

Deutschland 40789 Monheim

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Demosong: MySpace
 

Eine rhetorische Frage. Jedenfalls für Astrid Barth und ihre Mitstreiter bei Get the Cat. über Genregrenzen setzt sich das Quartett locker hinweg. Auf bluesige Balladen folgen Stücke mit einem deutlich jazzigeren Einschlag, die ihrerseits abgelöst werden von Nummern, die sich mehr in Richtung Soul bewegen.

Den gemeinsamen Nenner bildet die eindrucksvolle Stimme Astrid Barths. Ihr dunkles Timbre lässt keine Wünsche offen: Zärtlich, schmeichelnd, traurig, wütend, verzweifelt – gleich welche Stimmung präsentiert wird, immer wirkt es glaubhaft, authentisch, nie aufgesetzt, gekünstelt oder angelernt. Ein Organ mit Gänsehaut-Garantie.

Musikalischer Gegenpol ist Philipp Roemer mit seiner Gitarre. Locker und leicht lässt er seine Finger über den Hals wandern. Akkorde und Läufe gehen nahtlos ineinander über, bluestypische Licks wechseln sich mit jazzigen Arpeggien ab. Für Gitarrenliebhaber ein echter Leckerbissen.

Schlagzeug und Bass sorgen derweil für den Groove. Präzise und druckvoll geben Ralph Schläger und Till Brandt den Rhythmus vor, dem schon bald die ersten Fußspitzen im Publikum folgen. Wer ruhig sitzen will, ist bei Get the Cat definitiv an der falschen Adresse.

Dabei stellen sie persönliche Eitelkeiten zurück. Technische Glanzstücke werden den Zuhörern beinahe unaufällig untergeschoben. Wichtig ist der Song, dem sich alles andere unterordnet – mit dem Ergebnis, dass es wunderbare, kompakte und in sich geschlossene Stücke zu hören gibt, die allesamt aus der Feder Till Brandts stammen.

Dass diese Mischung den Nerv des Publikums trifft, hat die Band sieben Jahre lang unter dem Namen »Dog Party Blues Band« bewiesen. Mit neuem Schlagzeuger und neuer CD geht es jetzt als Get the Cat geschmeidig weiter.